Bericht 12 – 2026
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14. - 20. März 2026
Moin Heide & Umgebung,
der vergangene Sonnabend begann für mich mit einem Besuch bei der kleinen Berufsmesse "Marktplatz der Berufe" an der Klaus-Groth-Schule. Verschiedene mögliche Arbeitgeber haben sich den Schülerinnen und Schülern an Ständen vorgestellt, darunter Handwerksbetriebe, der DEHOGA für die Hotellerie und die Gastronomie, die Polizei und der Zoll. Ein tolles Angebot! Danke an die Schule und das engagierte Lehrerkollegium!
Anschließend war ich auf der Kundgebung „Narzissen statt Nazis“ auf dem Platz vor dem Rathaus. 40-50 Bürgerinnen und Bürger waren zusammengekommen, um sich friedlich für Toleranz und gegen Rassismus und die Spaltung unserer Gesellschaft einzusetzen.
Am Sonntag durfte ich gemeinsam mit Frau Dr. Greinert auf der Museumsinsel die Ausstellung des Kunstvereins Heide „Auszeit Inside" eröffnen.
Montag - ein langer Tag: Am frühen Nachmittag hatten wir zunächst eine Aufsichtsratssitzung unserer Stadtwerke GmbH.Direkt im Anschluss haben wir uns aus der Region Heide auf dem Gelände von Northvolt mit dem Chef von Lyten, Dan Cook, getroffen. Noch ist zwar die Übernahme des Geländes von Northvolt nicht abgeschlossen, aber das Unternehmen Lyten hat sich erfolgreich beworben. Und Lyten hat bereits die Northvolt-Standorte in den USA, Schweden und Polen übernommen. Die Ideen, die Cook uns vorgestellt hat, erscheinen realistisch. Wie berichtet, gehören dazu neben der Batterieproduktion auch Batteriespeicher und Rechenzentren. Cook gehe „Gründlichkeit vor Geschwindigkeit“. Zunächst muss nun der Kauf des Standortes Heide abgeschlossen werden. Und die beiden Standortgemeinden müssen neue Genehmigungen erlassen.
Und dann ging es nach diesem mehrstündigen Treffen noch zu einem Austausch und zur Diskussion zwischen Vertreterinnen und Vertretern unserer Stadt und den Umlandgemeinden. Das war notwendig, weil das Thema interkommunaler Gewerbegebiete nach vielen Jahren der Zusammenarbeit noch immer nicht verbindlich geklärt ist. Die interkommunalen, also gemeinsamen, Gewerbegebiete sind aber die Grundlage dafür, dass Stadt und Umlandgemeinden 2012 die Zusammenarbeit aufgenommen haben. Im Dezember hatten wir in Heide auf verbindlichen Kriterien bestanden. Nach einer mehrstündigen Diskussion, an der auch der Staatssekretär im schleswig-holsteinischen Innenministerium Dr. Sönke Schulz teilgenommen hat, haben wir uns auf folgendes Vorgehen geeinigt: Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus jeweils vier Vertreterinnen und Vertretern der Stadt und dem Umland, entwickelt in den kommenden ca. sechs Monaten verbindliche Kriterien für ein interkommunales Gewerbegebiet.
Am Dienstag war ich bei der Sitzung des Seniorenbeirats und habe die Sitzung der Verbandsversammlung unseres KiTa-Zweckverbandes geleitet.Mittwoch hatten wir zunächst die Vorstandssitzung und anschließend die Verbandsversammlung unseres Rentnerwohnheimverbandes. Der besitzt und vermietet 520 Sozialwohnungen, davon 188 in Heide - nicht nur an Rentnerinnen und Rentner, sondern an alle Menschen, die die Voraussetzungen für eine Sozialwohnung erfüllen.
Am Donnerstag hatte ich meinen monatlichen Sprechtag für Bürgerinnen und Bürger. Danke an alle, die da waren, für den guten Austausch!
Donnerstag und gestern standen auch im Zeichen des Ehrenamtes. Zunächst war ich bei der Vorstandssitzung der Brahms-Gesellschaft. Dann hatten gleich drei unserer vier großen Heider Sportvereine ihre Mitgliederversammlung: der MTV Heide, der Heider SV und gestern der Süderholmer SV. Bei allen habe ich den Dank der Stadt überbracht. Bei zwei Vereinen sind die langjährigen Vorsitzenden nicht zur Wiederwahl angetreten. Vielen Dank, Detlef Waldmann vom MTV und Detert Bracht vom HSV für euren ehrenamtlichen und außerordentlichen Einsatz für den Sport, für euren Verein, für Integration, für die Gemeinschaft und für unsere Stadt! Die Nachfolge war gut geregelt: beim MTV übernimmt Dirk Löbkens, beim HSV Joachim Umlandt. Viel Erfolg und immer auch das notwendige Quäntchen Glück!
Am Donnerstagabend hat auch der Förderverein Heider Marktfrieden getagt. Er unterstützt unser großes Heimatfest, den Heider Marktfrieden, nicht nur finanziell (im vergangenen Jahr mit 12.000 EUR! Dafür nochmal vielen Dank!), sondern auf vielfältige Weise. Das trägt dazu bei, dass der Marktfrieden weiterhin unser Heimatfest ist, das gemeinsam vom Ehrenamt und Mitarbeitenden im Rathaus und unserem Bauhof organisiert wird und dadurch bei gutem Angebot die Eintrittspreise gering bleiben können.Danke an den Vorstand, danke an die Mitglieder des Fördervereins! Der Verein sucht übrigens immer noch Menschen, die sich für den Heider Marktfrieden engagieren wollen. Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns im Rathaus melden!
Ich wünsche Ihnen & euch ein angenehmes Wochenende!




















