Bericht 11 – 2026
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7. - 13. März 2026
Moin Heide & Umgebung,
Nach der Müllsammelaktion am vergangenen Sonnabend war ich im Stadion an der Meldorfer Straße zum Spiel unseres Heider SV gegen VfR Neumünster. Kein guter Tag für unser Team! Wir haben 0:4 verloren. Es lief nicht viel zusammen, aber so schlecht wie das Ergebnis war unser Team dann auch nicht. Danach habe ich kurz beim Geburtstags-Kaffee-und-Kuchen bei Carina Neumann zuhause vorbeigeschaut. Das war auch ein kleines Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement und dafür, dass sie an ihrem Geburtstag mit uns Müll sammeln war.
Beim Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus am Montagabend hat die Politik den Beschluss über die Erhöhung der Parkgebühren von der Tagesordnung absetzen lassen, weil eine Fraktion der Ansicht war, dass sie noch Beratungsbedarf habe. Das war nun so gar nicht nachvollziehbar, denn den Grundsatzbeschluss über die Erhöhung der Parkgebühren hatte die Stadtpolitik bereits im vergangenen Jahr einstimmig beschlossen. Und zwar nach folgenden Abwägungen:
Das Innenministerium hatte die Genehmigung unseres sehr stark belasteten städtischen Haushalts an die Bedingung geknüpft, dass wir die Ausgaben senken und/oder die Einnahmen zwingend erhöhen MÜSSEN.
Viele Möglichkeiten, Ausgaben zu kürzen oder Einnahmen zu erhöhen, hat die Stadt nicht!
Die Stadtpolitik hatte sich bewusst gegen die Erhöhung der Gewerbesteuern und der Grundsteuern entschieden, um die Gewerbetreibenden und die Bürgerinnen und Bürger nicht insgesamt höher zu belasten.
Daher blieb nur die moderate Anhebung der Parkgebühren, mit denen wir in Schleswig-Holstein deutlich unter dem Durchschnitt liegen.
Die Entscheidung über die Parkgebühren ist eine zwingend erforderliche Entscheidung der Politik und nicht der Heider Verwaltung.
Am Dienstag hatten wir in der Fachhochschule einen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern unserer Stadt-Umland-Kooperation (SUK). Dieser Termin war notwendig, da in den vergangenen Monaten verschiedentlich öffentliche Kritik aus den Umlandgemeinden an der Stadt Heide geäußert wurde; und nachdem wir in der Stadt in den vergangenen Jahren erfolglos darauf bestanden haben, dass die Arbeitsgrundlage der SUK eingehalten wird: die gerechte Verteilung von Lasten und Nutzen zwischen den Umlandgemeinden und der Stadt. Soll u.a. heißen: wir haben uns 2012 auf interkommunale Gewerbegebiete geeinigt, sodass von Ansiedlungen in der Region am Ende alle profitieren können. Also auch diejenigen Gemeinden, auf deren Gebiet die Ansiedlungen nicht stattfinden, die aber trotzdem die Lasten zu tragen haben (z.B. erhöhter Bedarf an Wohnungen, Kita- und Schulplätzen). Zum Ergebnis dieser ersten Verhandlungsrunde werden wir in der kommenden Woche ein Pressegespräch abhalten.
Auch im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwochabend war der städtische Haushalt wieder Thema. Denn wie schon für den Haushalt 2025 hat das Innenministerium der Heider Stadtpolitik auch für den Haushalt 2026 weitere Kürzungen auferlegt. Diese müssen noch im laufenden Jahr beschlossen und umgesetzt werden. Die Kommunen kommen bundesweit in eine immer gefährlichere Schieflage. Gegenüber Bund und Land sind die Kommunen strukturell unterfinanziert und können ihre Aufgaben nur schwer erfüllen. Einerseits steigen die Aufgaben, andererseits werden unsere Mittel immer weiter gekürzt (die ja immerhin von den Menschen in den Kommunen erarbeitet werden). Wir fordern daher von Land und Bund einerseits mehr Mittel und andererseits mehr Freiheiten bei unseren kommunalen Haushalten!
Passend zu diesem Thema: Am Freitag war ich zunächst bei der Mitgliederversammlung des Städteverbandes in Neumünster. Dort haben wir den Bürgermeister von Kaltenkirchen Stefan Bohlen zum neuen Vorsitzenden unserer kommunalen Interessenvertretung gewählt. Der Städteverband setzt sich vehement für eine stärkere Berücksichtigung der Interessen der Städte und Gemeinden gegenüber Land und Bund ein.
Anschließend habe ich mit Peter Harry Carstensen den Heider Jahrmarkt und damit auch die Jahrmarktsaison in Schleswig-Holstein eröffnet. Auf dem größten Marktplatz Deutschlands läuft der Jahrmarkt nun bis zum 22. März. In diesem Jahr bieten wir mit 66 Fahrgeschäften, Buden und Angeboten einen Jahrmarkt an, der nochmal deutlich größer ist als in den vergangenen Jahren. Danke an die Marktbeschickerinnen und -beschicker und an unser Stadtmarketing, insbesondere Torben Ernst, die das möglich gemacht haben!
Und nach dem Handwerkerabend ("Männer only") am Freitagabend im Kaufhaus Ramelow habe ich die Jahreshauptversammlung der Broklandsautalgilde der Ringreiterinnen und Ringreiter besucht.
Ich wünsche Ihnen & euch ein angenehmes Wochenende!

















