Bericht 08 – 2026
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14. - 20. Februar 2026
Moin Heide & Umgebung,
in der Hohnbeer-Zeit ist der Terminkalender immer noch ein bisschen voller. Es ist aber auch eine tolle Zeit!
Am Montagabend hat der Beirat unserer Entwicklungsagentur getagt. Erwartungsgemäß wurde von den Vertretern unserer Umlandgemeinden der Beschluss unserer Heider Ratsversammlung vom Dezember thematisiert. Die Ratsversammlung hatte auf meinen Vorschlag beschlossen, die weitere Kooperation mit dem Umland an die Bedingung zu knüpfen, dass zukünftige Großunternehmen nur noch auf interkommunalen Gewerbegebieten, die gemeinsam mit allen interessierten Partnern unserer Kooperation betrieben werden, ansiedeln können. Eigentlich besteht diese Vereinbarung schon seit Langem, wurde aber nie umgesetzt. Seit 14 Jahren sind wir eine Solidargemeinschaft, haben die Entwicklungen gemeinsam vorangetrieben und uns an den Kosten beteiligt – daher müssen auch alle die Möglichkeit haben, sich am Nutzen zu beteiligen!
Am Mittwoch war ich zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen mit interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenpflegeheims am Markt. Es war bereits mein dritter Austausch in diesem Seniorenheim.
Am Donnerstagnachmittag hatte ich meine monatliche Sprechstunde für Bürgerinnen und Bürger, abends war ich bei der vom Landrat einberufenen Dienstversammlung für alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Kreises Dithmarschen. Dort hat der Landrat die schwierige finanzielle Situation des Kreises erläutert. Gleichzeitig hat er zugesichert, dass derzeit keine Pläne bestehen, die Umlage der Kommunen – also die von uns Kommunen an den Kreis zu zahlenden Beträge – noch weiter zu erhöhen.
Das wäre auch kaum möglich und passt zum heutigen Thema: In einem Pressegespräch habe ich heute die schwierige Situation der Stadt Heide erläutert. In der letzten Woche kam vom Innenministerium die Genehmigung unseres städtischen Haushalts 2026. Die Genehmigung wurde vom Ministerium wiederum an Bedingungen geknüpft. Die Heider Politik muss auch in diesem Jahr Einsparungen vornehmen.Weder die Landes- noch die Bundesebene scheinen im Geringsten verstanden zu haben, wie es um die Situation der Kommunen bestellt ist: Wir haben gesetzlich zugewiesene Aufgaben, die wir erfüllen müssen (z.B. Schulgebäude und Ausstattung von Schulen, Straßensanierung, Kitas). Diese Aufgaben sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, die finanziellen Mittel aber nicht in gleicher Weise. Die Verschuldung der Kommunen steigt Jahr für Jahr. Gemeinsam mit den anderen Kommunen werden wir gegenüber Land und Bund weiter für eine bessere Ausstattung kämpfen!
Am vergangenen Sonnabend hat die Norderegge – jümmers voran – als erste der drei Eggen ihr Hohnbeer gefeiert. Das hieß für mich: Teilnahme an den Einkehren am Morgen mit dem 1. Zug des 1. Föhrers André Mahrt, einschließlich Einkehr bei uns selbst am Mittag im Rathaus, Festumzug und Kaffeetafel am Nachmittag und Ball am Abend. Für die Eggenschwestern und -brüder hieß das: der aufregende Endpunkt von wochenlangen intensiven Vorbereitungen, dem alle entgegengefiebert haben. Vielen Dank, liebe Eggenschwestern und -brüder, ihr habt die Freude wahrlich gemehrt, Jubilare geehrt, und ihr stärkt in besonderer Weise den Zusammenhalt in unserer Heider Gemeinschaft!Heute geht es weiter mit dem Hohnbeer der Süderegge.
Ich wünsche Ihnen und euch ein schönes Wochenende!














