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Unser Heide

Meine Vision - Heide 2040

Wie soll unsere Stadt im Jahr 2040 aussehen? Wie wollen wir leben? 

Damit Heide für die Zukunft gut aufgestellt ist, müssen wir heute die Voraussetzungen schaffen. Daran arbeiten wir bereits. Das ist meine Vision von Heide im Jahr 2040:

  • Heide ist die Stadt der kurzen Wege für Jung und Alt. Ob Kitas, Schulen, Wochenmarkt, Kirche, Sportverein, Geschäfte in der Innenstadt, das Fest auf dem Marktplatz oder der Bahnhof - wir können alles ist komfortabel mit Pkw, Bus, dem Rad oder zu Fuß erreichen.

     

    Kitas & Schulen, Fachhochschule 

    Eltern und Alleinerziehende wissen, dass ihr Kinder in einer wohnortnahen Kita gut betreut werden. Schon jetzt haben wir den Bedarf an Kita-Plätzen gedeckt. Grundschulkinder gehen auf sanierte Schulen in der Nachbarschaft. Alle Schulen saniert bieten eine angenehme Atmosphäre für modernes Lernen. In der offenen Ganztagsschule werden die Kinder gut betreut. Das Studienangebot an der Fachhochschule Westküste wird nochmal erhöht - eine Möglichkeit für junge Menschen, bei uns in Heide zu studieren.

     

    Öffentliche Anlagen & Spielplätze

    Gepflegte öffentliche Anlagen und Einrichtungen in der ganzen Stadt laden zum Verweilen ein und sorgen für hohe Aufenthaltsqualität. Dazu gehört auch ein moderner Stadtpark. Neu geschaffene Grünflächen wie der Park am Bahnhof bieten den Menschen auch im Alltag die Gelegenheit für eine kurze Auszeit. Kinder und Jugendliche können ihre Freizeit in Einrichtungen wie z.B. der neuen Skater-Anlage verbringen. 

     

    Unsere 17 öffentlichen Spielplätze im Stadtgebiet werden regelmäßig modernisiert und bilden ein gutes Freizeitangebot kleine Kinder. In jedem neuen Wohngebiet werden zusätzliche, wohnortnahe Freizeitangebote geschaffen. 

     

    Vereinsleben

    Heide ist die Stadt der Vereine und des Ehrenamtes. Viele Menschen engagieren sich bei uns ehrenamtlich, das Angebot an Vereinen ist schon jetzt überdurchschnittlich hoch. Sie bieten umfangreiche Angebote zur Freizeitgestaltung und helfen bei der schulischen Ganztagsbetreuung. 

     

    Überdurchschnittliches ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft - wie bei der Feuerwehr, dem THW und dem DRK, in der Krisenprävention oder dem Katastrophenschutz - wird belohnt durch zusätzliche Rentenpunkte. 

  • Bis zum Jahr 2040 entstehen bei uns in Heide mehrere Tausend Wohneinheiten für alle Bedürfnisse: für Jung und Alt, für Familien und Alleinstehende. Dazu gehört auch bezahlbarer Wohnraum. Jung kauft Alt: Junge Familien kaufen ältere Einfamilienhäuser und modernisieren sie. 

    Der vermehrte Wohnungsbau führt dazu, dass auch Wohnungsgesellschaften und private Vermieter in die Modernisierung ihrer Immobilen investierten. Die Mietpreise stabilisieren sich, die Wohnqualität wird verbessert. Das gilt natürlich auch für ältere Menschen. 2040 werden noch mehr ältere Menschen die Möglichkeit haben, in Wohnanlagen innenstadtnah zu leben und am öffentlichen Leben teilzunehmen.

    In Neubaugebieten wie am 2. Nussgang oder in Süderholm entstehen moderne Wohnquartiere mit öffentlichen Grünflächen und Gemeinschaftseinrichtungen, in denen sich die Menschen gerne aufhalten.

  • Ein vielfältiges Angebot zieht die Menschen in die Innenstadt. Aus Heide und der Umgebung kommen die Menschen zum Einkaufen, zum Bummeln und um Freunde und Bekannte zu treffen. Nach der Schule oder der Arbeit, beim Besuch des Wochenmarktes oder zu Veranstaltungen wie der Heider Winterwelt.

     

    Neue Wohneinheiten in unmittelbarer Nähe zur Gehstraße sorgen für weitere Belebung der Innenstadt. Unternehmen, die sich in unserer Region ansiedeln, bringen auch mehr Menschen in die Innenstadt. Die steigende Einwohnerzahl trägt dazu bei, dass es keine Leerstände gibt. Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien, Geschäftsleute, Politik und Verwaltung übernehmen gemeinsam Verantwortung für die Innenstadt. Sie ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad und dem Pkw leicht zu erreichen. Man kann weiterhin bequem auf großen Teilen des Marktplatzes parken. Ein gutes Angebot an Veranstaltungen sorgt dafür, dass die Menschen aus nah und fern unsere Innenstadt gerne besuchen.

  • Pkw

    Mit wachsender Einwohnerzahl steigt die Auslastung unserer Verkehrsflächen. 2040 setzen wir ein modernes Verkehrskonzept um: es besteht nicht aus Verboten, sondern schafft Anreize. Im Zentrum des zukünftigen städtischen Verkehrs steht weiterhin der Pkw - 2040 wohl überwiegend elektrisch betrieben. Dazu gehört ein dichtes Netz an Lademöglichkeiten im gesamten Stadtgebiet, einschließlich in Gebieten mit Mehrfamilienhäusern. 

     

    Öffentliche Verkehrsmittel

    Bis 2040 kommt man tagsüber und bis in die Abendstunden bequem und komfortabel von jedem Ort in Dithmarschen zu jedem anderen Ort mit Hilfe öffentlicher Verkehrsmittel. Unser Bahnhof ist Anlaufpunkt für viele Pendlerinnen und Pendler. Der Bahnhof wird zukünftig noch besser und regelmäßiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad erreichbar sein. Gleichzeitig sorgt eine ausreichende Anzahl an Stellplätzen dafür, dass Pendlerinnen und Pendler weiterhin den Pkw benutzen können.

     

    Radverkehr

    2040 verfügen wir über eine gute Infrastruktur für den Radverkehr. Das Auto soll nicht aus der Innenstadt verdrängt werden. Aber moderne und ausgebaute Radwege schaffen Anreize zum Radfahren. Die Innenstadt wird von überall in Heide in wenigen Minuten mit dem Rad erreichbar sein. 

     

    Fußwege

    In der Stadt der kurzen Wege kommen 2040 auch die Fußgängerinnen und Fußgänger komfortabel von A nach B. Die Fußwege und Übergänge sind barrierefrei und werden laufend saniert. Fußwege, Radwege und Fahrbahnen für Autos sind baulich klar erkennbar voneinander getrennt. In sog. Shared-Space-Straßen sind Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende und Pkw gleichberechtigt.

     

    Barrierefreiheit 

    2040 ist der barrierefreie Umbau unserer Stadt weit fortgeschritten. Neue oder grundsanierte Straßen und Gehwege werden nur noch barrierefrei hergestellt. Denn Barrierefrieheit ist

    • notwendig für 10% der Menschen

    • wichtig für 30 % der Menschen und

    • komfortabel für 100 % der Bürgerinnen und Bürger.

  • Dithmarschen war schon immer Vorreiter im Bereich der Windenergie. Bis 2040 ist unsere Stadt unabhängig von fossilen Energieträgern, von Lieferschwierigkeiten und Preissteigerungen. Die Energiewende bietet eine große Chance für Schleswig-Holstein und in besonderer Weise für unsere Region Heide. Trotz der Insolvenz von Northvolt hat unsere Region in den vergangenen drei Jahre das Interesse vieler Unternehmen aus ganz Deutschland und weit darüber hinaus geweckt. Das liegt auch am HeideHub, einem Multi-Terminal-Hub, der bis 2030 auf dem Gebiet von Norderwöhrden und Lieth entstehen soll. 4 Giga-Watt Strom aus Windenergie werden hier umgespannt. Das ist bisher einzigartig in Europa! Wir haben uns dafür eingesetzt, dass der ankommende Strom nicht nur umgespannt und weitergeleitet wird, sondern direkt vor Ort verbraucht werden kann. Das zieht Unternehmen in die Region.

     

    Bis 2040 entstehen auf dem derzeitigen Northvolt-Gelände eine Batterieproduktion, Batteriespeicher und Rechenzentren. Auf zusätzlichen Flächen siedeln sich weitere energieintensive Unternehmen an. Mit der Abwärme aus diesen Industrien versorgen wir mit Hilfe unserer 2022 gegründeten Wärmeversorgungs-Gesellschaft die Haushalte der Heiderinnen und Heider mit Fernwärme. Bis 2040 ist Heide auch mit Hilfe weiterer Technologien wie Wärmepumpen und Photovoltaik CO2-neutral und weitgehend unabhängig von erneuerbaren Energien.

     

    Die Ansiedlung weiterer Unternehmen schafft eine Vielzahl an Arbeitsplätzen sowohl in hochqualifizierten wie auch weniger qualifizierten Bereichen. In Heide profitieren wir von dieser Entwicklung indirekt und direkt durch Gewerbesteuern aus interkommunal betriebenen Gewerbegebieten. Damit können wir unsere Infrastruktur wie Kitas, Schulen und Straßen finanzieren.

     

    Die Bürgerinnen und Bürger werden durch den Umbau der Energieversorgung nicht stärker belastet: Strom aus Windenergie und Fernwärme dürfen nicht teurer sein als aus fossilen Energieträgern. 

  • Derzeit planen wir ein größeres Gewerbegebiet an der Hamburger Straße und ein kleineres an der Ecke Dorfstrecke/Fritz-Tiedemann-Ring. Die Möglichkeiten für weitere Gewerbegebiete in Heide sind begrenzt. Sie werden aber in Zusammenarbeit mit unseren Umlandgemeinden entstehen. Vorbild dafür ist das gemeinsame Gewerbegebiet, das wir mit der Gemeinde Hemmingstedt betreiben.

  • Unsere Verwaltung wird noch moderner und bürgerfreundlicher. Sitz unserer Heider Verwaltung im Jahr 2040 ist in einem modernen „Stadthaus“ am Bahnhof. Hier hält man sich gerne auf. Denn das Stadthaus bietet neben den klassischen Dienstleistungen noch weitere Leistungen an. So kommen im selben Gebäude die Stadtbücherei, die Volkshochschule und etwa ein Kundenbüro der Stadtwerke unter. Auf diese Weise können die Menschen im Stadthaus viele Dinge des täglichen Lebens erledigen. Angebot wird ergänzt durch ein Café und/oder kleines Restaurant, das in den öffentlichen Bereich übergeht.

     

    Die Verwaltung handelt bürgerfreundlich und kundenorientiert. Wie bisher bietet die Verwaltung alle digitalen Dienstleistungen, die von Land und Bund entwickelt und freigegeben sind, online an. Zur Beantragung von Genehmigungen oder Pässen können die Bürgerinnen und Bürger sich digital ausweisen. Zur Abholung von Dokumenten sind die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr an die Öffnungszeiten gebunden, da die Abholung aus Postfächern mit Hilfe eines Codes zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich ist.

  • Die Bürgerinnen und Bürger fühlen sich sicher in Heide. Zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jeder Gelegenheit! Schon jetzt gehört Dithmarschen zu den Kreisen in Schleswig-Holstein mit der geringsten Kriminalität. Bis 2040 sinkt die Rate nochmal stark. Sachbeschädigungen tendieren gegen Null, weil der Respekt vor öffentlichen Einrichtungen und dem Eigentum anderer überwiegt.

     

    Den eingeschlagenen Weg gehen wir weiter: wir arbeiten eng mit der Polizei, dem Kommunalen Ordnungsdienst, dem Jugendamt und der Sozialarbeit, einschließlich den Streetworkern, zusammen, um Kriminalität entgegenzuwirken.

     

    Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte sind mit ausreichend Personal und Sachmitteln ausgestattet, um Straftaten umgehend ermitteln bzw. zur Anklage bringen zu können. Täterinnen und Täter werden, sobald der Sachverhalt aufgeklärt ist, zur Verantwortung gezogen. Bei jugendlichen Täterinnen und Tätern führt bereits die erste Tat zu einer (möglicherweise geringfügigen) Sanktion und nicht erst die wiederholte Täterschaft. Bei Verwahrlosung oder Misshandlung von Kindern und Jugendlichen überprüft das Jugendamt alle ihm zur Verfügung stehenden Maßnahmen. Bei der Wahl der Maßnahme steht das Wohl der Kinder und Jugendlichen sowie der Gesellschaft im Vordergrund, nicht das (vermeintliche) Interesse der Erziehungsberechtigten. 

     

    Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt, das Jugendzentrum der Stadt, die Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter der Stadt und Streetworker ergänzen die Maßnahmen, dienen als Anlaufstelle und arbeiten eng mit den anderen Akteuren zusammen. 

    Bereits in Kitas und Schulen wird Kindern und Jugendlichen Toleranz und Respekt für die Belange anderer beigebracht. Anti-Mobbing- und Anti-Gewalt-Kurse gehören in den Schulen zur Ausbildung.

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